Prompt Engineering für dein Business

Prompt Engineering für dein Business

von | März 12, 2025 | Business | 0 Kommentare

Geschrieben von VAfriederike

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März 12, 2025

Wenn du mit KI arbeitest – sei es für Texte, Bilder oder Code –, dann kennst du sicher das Problem: Manchmal liefert ChatGPT oder Midjourney einfach nicht das, was du dir vorgestellt hast. Die Antwort ist zu oberflächlich, das Bild nicht detailliert genug oder der Code funktioniert nicht wie erwartet. Doch das liegt nicht an der KI selbst – sondern oft daran, wie du fragst.

Hier kommt Prompt Engineering ins Spiel. Ich habe mich in den letzten Jahren intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und bereits einige Artikel dazu geschrieben, unter anderem diesen hier, in dem ich die Grundlagen und die besten Einstiege für gute Prompts erkläre. Doch für diesen Beitrag bin ich noch tiefer gegangen. Mithilfe von Deep Research habe ich die neuesten Techniken, bewährte Methoden und konkrete Anwendungen zusammengetragen, mit denen du sofort bessere Ergebnisse aus KI-Modellen herausholen kannst.

Ob du präzisere Texte schreiben, beeindruckende KI-Bilder generieren oder effizienter programmieren möchtest – gutes Prompt Engineering kann den Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem brillanten Ergebnis ausmachen. In diesem Artikel zeige ich dir,
Welche Techniken funktionieren – und wie du sie direkt anwendest,
Warum kleine Änderungen in deinen Prompts massive Unterschiede machen,
Wie du bekannte Frameworks nutzt, um strukturierte und zielführende Prompts zu erstellen,
Und welche Branchen gerade am meisten von gezieltem Prompt Engineering profitieren.

Die wichtigsten Techniken für erfolgreiches Prompt Engineering

Du kannst eine KI mit einer beliebigen Frage füttern – oder du kannst sie so präzise anleiten, dass sie genau die Antwort liefert, die du brauchst. Der Unterschied? Gutes Prompt Engineering. Es gibt eine Reihe bewährter Techniken, mit denen du deine Prompts gezielt optimieren kannst. Hier sind die wichtigsten Methoden, die dir helfen, die Kontrolle über KI-generierte Inhalte zu übernehmen.

1. Zero-Shot-Prompting: Die einfachste Form der KI-Steuerung

Beim Zero-Shot-Prompting gibst du der KI eine direkte Anweisung, ohne vorherige Beispiele oder zusätzliche Informationen. Du verlässt dich darauf, dass das Modell aus seinem Training heraus die beste Antwort liefert.

Beispiel:
„Was sind die Vorteile von Solarenergie?“ → Kann zu einer allgemeinen Antwort mit schwankender Qualität führen.
„Nenne fünf Vorteile von Solarenergie, formuliere sie in Stichpunkten und halte die Erklärung pro Punkt unter 20 Wörtern.“

💡 Warum das funktioniert: Durch genaue Vorgaben (Anzahl, Format, Wortbegrenzung) verhinderst du unstrukturierte oder unnötig lange Antworten.

2. Few-Shot-Prompting: Mit Beispielen zu besseren Ergebnissen

Hier gibst du der KI ein oder mehrere Beispiele, bevor du deine eigentliche Anfrage stellst. Das nennt man auch In-Context Learning – die KI erkennt Muster in den Beispielen und passt ihre Antwort entsprechend an.

Beispiel:
📌 Du willst, dass die KI eine Liste mit kreativen Instagram-Post-Ideen erstellt.

❌ Ohne Few-Shot:
„Erstelle fünf kreative Instagram-Post-Ideen für eine nachhaltige Modemarke.“ → Die Vorschläge könnten generisch sein.

✅ Mit Few-Shot:
*“Hier sind drei Beispiele für kreative Instagram-Posts:

  1. Vorher-Nachher-Bild eines alten Kleidungsstücks, das upgecycelt wurde
  2. Behind-the-Scenes-Video aus der Produktion nachhaltiger Stoffe
  3. Quiz zu nachhaltiger Mode mit interaktiven Story-Stickern
    Jetzt erstelle fünf weitere kreative Post-Ideen im gleichen Stil.“*

💡 Warum das funktioniert: Die KI erkennt den gewünschten Stil und generiert ähnliche, aber neue Vorschläge.

3. Chain-of-Thought: Schritt für Schritt zu besseren Ergebnissen

Wenn eine Aufgabe logisches Denken oder komplexe Berechnungen erfordert, kann es helfen, die KI anzuleiten, ihre Gedanken offenzulegen. Beim Chain-of-Thought-Prompting forderst du sie auf, die Lösung in mehreren Schritten herzuleiten.

Beispiel:
📌 Du willst die KI eine schwierige Matheaufgabe lösen lassen.

❌ Direkt:
„Was ist 12 × 23?“ → Die KI gibt nur das Endergebnis zurück (276).

✅ Chain-of-Thought:
„Berechne 12 × 23. Zeige alle Schritte, die zur Lösung führen, und erkläre sie in kurzen Sätzen.“

🔍 Ergebnis:
„Schritt 1: Zerlege 23 in 20 + 3.
Schritt 2: Multipliziere 12 × 20 = 240.
Schritt 3: Multipliziere 12 × 3 = 36.
Schritt 4: Addiere 240 + 36 = 276.“

💡 Warum das funktioniert: Die KI vermeidet Denkfehler und macht ihre Antwort für den Nutzer nachvollziehbar.

4. Rollen- oder Persona-Prompting: Lass die KI wie ein Experte sprechen

Wenn du willst, dass die KI in einer bestimmten Tonalität oder mit Fachwissen antwortet, kannst du sie in eine Rolle versetzen.

Beispiel:
📌 Du brauchst eine Marketingstrategie für ein veganes Restaurant.

❌ Neutraler Prompt:
„Gib mir Tipps für das Marketing eines veganen Restaurants.“ → Ergebnisse können oberflächlich sein.

✅ Persona-Prompting:
„Du bist ein erfahrener Marketingberater mit 10 Jahren Erfahrung in der Gastronomie. Entwickle eine Strategie für ein veganes Restaurant, das sich an junge, urbane Kunden richtet. Berücksichtige Social Media, Events und Kundenbindung.“

💡 Warum das funktioniert: Die KI passt ihre Antwort an die Persona an und liefert fokussiertere, praxisnähere Tipps.

5. Iterative Verfeinerung: Der Trick für richtig gute Antworten

Selbst mit einem guten Prompt kann die erste Antwort unbefriedigend sein. Das ist normal – deshalb ist Prompt Engineering oft ein iterativer Prozess.

So optimierst du eine Antwort Schritt für Schritt:

  1. Erste Anfrage stellen: Schau dir die Antwort an – ist sie zu allgemein, zu lang oder fehlen wichtige Infos?
  2. Nachbessern: Präzisiere deinen Prompt mit mehr Details oder Einschränkungen.
  3. Verfeinern & testen: Wiederhole den Prozess, bis das Ergebnis passt.

💡 Pro-Tipp: Nutze den Befehl „Verwende eine professionellere Sprache“ oder „Schreibe das ausführlicher mit konkreten Beispielen“, wenn die Antwort noch nicht deinen Erwartungen entspricht.

6. Kontextualisierung: Gib der KI mehr Wissen für bessere Antworten

Manchmal scheitert die KI, weil sie nicht genug Kontext hat. Indem du ihr vorab relevante Informationen gibst, kannst du die Qualität ihrer Antwort massiv steigern.

Beispiel:
📌 Du willst einen Social-Media-Post für ein nachhaltiges Modelabel erstellen.

❌ Ohne Kontext:
„Schreibe einen Instagram-Post über unsere neue Kollektion.“ → Antwort könnte beliebig und austauschbar sein.

✅ Mit Kontext:
„Unsere Marke steht für nachhaltige, vegane Mode. Unsere neue Kollektion nutzt recycelte Stoffe aus Ozeanplastik. Erstelle einen Instagram-Post mit emotionaler Storytelling-Perspektive, der die Mission der Marke betont.“

💡 Warum das funktioniert: Die KI weiß, was dir wichtig ist, und kann sich besser darauf fokussieren.


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